Adventfenster 6. Dezember 2018

Wettergegerbt war sein Gesicht. Seine Nase hatte einen markanten Buckel und, ja, er trug tatsächlich einen weißen Bart, wenn auch einen kurzen: Der Heilige Nikolaus von Myra. Als Wissenschaftler sein Gesicht vor Jahren rekonstruierten, war er plötzlich wieder in aller Munde. Dabei kann Nikolaus als einer der am meisten verehrten Heiligen der Christenheit zugleich als einer der unbekanntesten Heiligen gelten. Denn gesicherte Fakten über sein Leben gibt es kaum.
Gegen Ende des 3. Jahrhunderts geboren, wurde er bereits mit 19 Jahren von seinem Onkel zum Priester geweiht, schließlich wurde er Abt des Klosters Sion nahe dem damaligen Myra. Um das Jahr 350 starb er mit rund 60 Jahren in Myra, dem heutigen Demre, rund 100 Kilometer südwestlich von Antalya. Im 11. Jahrhundert wurden seine Gebeine schließlich von italienischen Kaufleuten gestohlen und nach Bari in Süditalien gebracht, wo sie noch heute bestattet liegen.
Sein Leben jedoch, seine Taten – alles Legende; ein Dickicht aus Wunder- und Bekehrungserzählungen. Der Heilige von Myra – er ist zur Projektionsfläche geworden. Und damit zugleich zu einem Symbol der Verständigung und des Friedens. Ein Heiliger, der die Hand reicht – auch anderen Konfessionen und Religionen, wird er doch in der Ostkirche ebenso verehrt wie im Westen. Eine Brücke zwischen Orient und Okzident.

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Adventkranzweihe 2018

In der Adventszeit bereiten sich die Christen darauf vor, die Geburt Jesu zu feiern. Aber nicht nur gläubige Menschen beginnen, ihre Wohnräume weihnachtlich zu dekorieren, vielmehr ist daraus für viele eine “winterliche Tradition” geworden: Ein festlich geschmücktes Zuhause soll uns im Dezember auf das Weihnachtsfest einstimmen. Dabei spielt der Adventskranz eine herausragende Rolle. Er ist heute aus vielen weihnachtlichen Wohnzimmern überhaupt nicht mehr wegzudenken. Der Brauch, in der Adventszeit einen Kranz aufzustellen, ist noch ziemlich jung. Auf die Idee ist der evangelische Theologe (Gottesgelehrte) Johann Hinrich Wichern im Jahr 1839 gekommen. Er leitete das “Rauhe Haus”, das noch heute in Hamburg steht. Damals war es ein Heim für Kinder und Jugendliche ohne Eltern.

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Apfelworkshop

Im Rahmen der Veranstaltung „Apfel-Kulinarium“ auf der Burg Güssing, die vom Verein Wieseninitiative veranstaltet wurde, fand am 6.11. ein Apfelworkshop im Josefinum statt. Dieser wurde von der Seminarbäuerin Ute Becher durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler der 2a und 3a lernten in schon Vergessenheit geratene Apfelsorten, wie zum Beispiel den Lavanttaler Bananenapfel, Ilzer Rosenapfel u.v.m. kennen und erfuhren sehr viel über die ökologische und (land-)wirtschaftliche Bedeutung von Streuobstwiesen für Mensch und Tier. Im Anschluss durften wir noch einige Apfelsorten verkosten und deren Unterschiede schmecken.


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Terminvorschau

Donnerstag 29.11.2018 –> 17:30 Uhr Adventkranzsegnung
und von 18:00 bis 20:00 Uhr Elternsprechtag
Donnerstag 06.012.2018 –> 16:30 Uhr
Adventfeier im Schulhof und Verkauf von Bastelarbeiten

Projekttag 100 Jahre Republik

2A/2UD: Sie lernten ihre persönlichen Grenzen mit sozialen Übungen kennen. Weiters wurden die grenzen und Orte des Burgenlandes und Ungarn behandelt.
3A/3UD: Im Zuge des Projekttages veranstalteten die 3. Klassen eine Gruppenarbeit zum Thema “Volksgruppen im Burgenland”. Dabei wurden die Burgenlandungarn, die Burgenlandkroaten sowie die Roma behandelt. Das gesamte Stockwerk wurden außerdem mit Plakaten und Fahnen gestaltet.


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Bastelworkshop 2018


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Projekte für die 10. Schulwoche

Bastelworkshop am Mittwoch (7. November von 08.00 Uhr bis 12.35 Uhr)
Projekt “100 Jahre Republik” am Freitag (9. November von 09.00 Uhr bis 12.35 Uhr)

Schulautonome Tage

Schulautonome Tage am Josefinum: 29. + 30. + 31. Oktober.
Nächster Unterricht nach Allerheiligen daher am 5. November!

Wandertag

Bei wunderschönem Wetter besuchten einige Klassen die Burg und die Basilika in Güssing.
Burg Güssing:
Auf einem längst erloschenem Vulkankegel thront die 1157 als Wehranlage errichtete älteste Burg des Burgenlandes. Nach mehrmaligem Besitzwechsel gelangte sie 1524 in den Besitz der Familie Battyány. Zur Abwehr der Gefahren aus dem Osten wurde sie im 16. und 17. Jahrhundert zu einer ziegelgemauerten Festung ausgebaut. Mit dem Verlust ihrer strategischen Bedeutung gab man die Burg im 18. Jh. dem Verfall preis, da die damalige “Dachsteuer” eine Erhaltung für den Besitzer unerschwinglich machte. Seit 1870 steht sie im Eigentum einer Stiftung.
Basilika Güssing:
Das Kloster als Dreiflügelbau bildet mit der Kirche einen Vierkanter.
Franziskanerkloster und Klosterkirche Mariä Heimsuchung der Franziskaner (OFM) mit der Batthyánischen Familiengruft in der Stadt Güssing im Burgenland steht unter Denkmalschutz. Im Jahre 2013 wurde die Klosterkirche zur Basilika minor erhoben.

Health Behaviour in School-aged Children